Urologische Untersuchungen

 

Was macht die Urologin / der Urologe in seiner Praxis?


Wir gehen der Sache auf den Grund...

Der wichtigste Teil einer Untersuchung ist das Gespräch, indem wir gemeinsam herausfinden wollen, welche Ursachen für Ihr Problem in Frage kommen. Zusätzlich habe ich eine Vielzahl von technischen Möglichkeiten zur Verfügung, um Ihr Problem genauer zu erkennen bzw. eine Ursache bestätigen zu können.

Im Folgenden will ich Ihnen die technische Untersuchungen erklären, die am häufigsten angewandt werden:

Laboruntersuchungen:

Zu diesen Untersuchungen gehören die Blut-, Urinuntersuchungen und Untersuchungen aus anderen Körperflüssigkeiten (z. B. Samenflüssigkeit). Es gibt eine Vielzahl von Untersuchungsmöglichkeiten. In der Regel brauchen Sie für eine Blutuntersuchung nicht nüchtern zu sein. Bei Ausnahmen machen wir Sie ausdrücklich darauf aufmerksam. Nicht alle Ergebnisse habe ich sofort zur Hand. Bitte haben Sie Verständnis, wenn besonders aufwendige Untersuchungen ein paar Tage dauern. Ich sage Ihnen in der Regel, wann die Ergebnisse vorliegen.

Ultraschalluntersuchungen:

Mittels Ultraschall lassen sich sehr viele Organe (z. B. Nieren, Blase im gefüllten Zustand Prostata, Hoden) auf einem Fernsehbildschirm (oder Monitor) darstellen. So kann ich Veränderungen und Erkrankungen feststellen oder auch - wie in vielen Fällen - einen Normalbefund. Ultraschallwellen sind für unseren Körper völlig unbedenklich und können beliebig oft angewandt werden. Normalerweise brauchen Sie auch hier nicht nüchtern zu sein.

Röntgenuntersuchungen:

Bei der Röntgenuntersuchung werden bestimmte Regionen unseres Körpers durch elektromagnetische Strahlen dargestellt. Besonders gut lassen sich die Knochen und alle knochenähnliche Strukturen (z. B. Harnsteine) darstellen. Außerdem kann man mittels sogenannter Kontrastmittel auch innere Organe sehr gut darstellen. Dies sind in meiner Praxis besonders die Niere mit ihrem Hohlraumsystem zum Sammeln des Urins, die Harnleiter, die Niere und Blase miteinander verbinden, die Blase und die Harnröhre, die von der Blase nach außen führt.
Meine Röntgenanlage ist auf dem modernsten Stand. Sie erfüllt alle gesetzlichen Auflagen.
Gewerbeaufsichtsamt und der TÜV überzeugen sich davon in regelmäßigen Abständen. Die Strahlenbelastung ist daher für Sie auf ein absolutes Minimum reduziert.
Derzeit werden die Röntgenbilder noch konventionell auf Röntgenfilm sichtbar gemacht.
Ich werde Röntgenuntersuchungen sicher nur dann anwenden, wenn ich durch andere Untersuchungsmethoden (wie z. B. Ultraschall) keine ausreichende Information bekomme. Der Ultraschall kann also das Röntgen nicht völlig ersetzen, es aber bestens ergänzen.
Haben Sie einen Röntgenpaß, so legen Sie diesen zur Eintragung vor. Haben Sie noch keinen Röntgenpaß, so können wir Ihnen gerne einen ausstellen. Sprechen Sie uns dazu an.
Zur Röntgenuntersuchung müssen Sie in aller Regel nüchtern kommen, Medikamente sollten vorher eingenommen werden.
Bei Unklarheiten fragen Sie mich oder auch meine Mitarbeiter bitte. Die Untersuchung dauert normalerweise zwischen 45 und 60 Minuten.
Nach der Untersuchung können Sie auf Wunsch gerne eine Tasse Kaffee/Tee haben.

Endoskopie (Spiegelungen, Blasenspiegelung)

Bei dieser Untersuchung wird mit einer dünnen Sonde in die Blase geschaut. Diese Untersuchung ist nur in ganz bestimmten Fällen erforderlich, und ich werde Sie darüber dann genau informieren. Nur soviel vorab, die Untersuchung ist harmlos und in fast allen Fällen schmerzfrei. Sie brauchen also keine Angst zu haben. Einer besonderen Vorbereitung bedarf diese Untersuchung in aller Regel nicht.

Operationen

Kleinere Operationen, die sich mit örtlicher Betäubung durchführen lassen, werden von mir in der Praxis zu bestimmten Zeiten durchgeführt. Natürlich stehe ich bei der Nachbehandlung genauso zur Verfügung wie ein Arzt, der Sie im Krankenhaus operiert. Ich bin also danach für sie erreichbar, auch nachts.
Für größere Eingriffe, die sich nicht in der Praxis durchführen lassen, gibt es in unserer Umgebung mehrere gute Urologische Abteilungen in bekannten Krankenhäusern. Ich werde Ihnen, falls erforderlich, die entsprechende Klinik nennen.

Vorsorgeuntersuchung für Männer

Ab dem 45. Lebensjahr sollten Männer regelmäßig zur Vorsorgeuntersuchung gehen. Bei dieser Untersuchung werden besonders nach Hauterkrankungen, Prostataveränderungen und Darmerkrankungen gefahndet. Teilen Sie bei der Terminabsprache dies ruhig schon mit, meine Mitarbeiterinnen können dann entsprechend vorplanen.
Bei der gesetzlichen Vorsorge fehlen - nach Meinung der Urologen - einige entscheidende Untersuchungen. Wenn Sie diese Untersuchungen zu Ihrer Sicherheit durchgeführt haben möchten, sprechen Sie mich ruhig an. Ich werde im Einzelfall Ihnen sagen können, ob die Untersuchung auch wirklich erforderlich ist oder nicht.

 
 

 

 

 


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